Der Erste Weltkrieg
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Am 1. August 1914 erklärte Deutschland Russland und Frankreich den Krieg und alle Führer der sozialdemokratischen Partei wurden von der patriotischen Welle mitgerissen. Rosa war verzweifelt und diskutierte mit ihren Anhängern den Parteiaustritt. Jedoch lehnte sie das ab und entschloss sich, noch härter zu kämpfen. So traf sie auf Karl Liebknecht, der am 2. Dezember 1914 die Fraktionsdisziplin der Zustimmung zum Krieg gebrochen hatte. Zusammen mit ihm gründete sie die „Gruppe Internationale“ (später „Spartakusgruppe“). Am 18. Februar 1915 wurde die noch ausstehende Verhaftung Rosa Luxemburgs durchgeführt. Im Gefängnis schrieb sie weiter Artikel, die sie mit Hilfe einer sympathisierenden Gefängnisbeamtin herausschmuggeln konnte. Als im März die erste Ausgabe der Zeitschrift „Internationale“, die Rosa und Karl Liebknecht gründeten, erschien, wird sie des Hochverrats angeklagt. Das Verfahren wurde später eingestellt, aber die Zeitschrift konfisziert.
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Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich wieder und Rosa wurde am 22. Januar 1916 entlassen, um schon im Juli des gleichen Jahres erneut in „Schutzhaft“ genommen zu werden. Sie kam in eine elf Kubikmeter große, schmutzige Zelle und schrieb trotzdem weiterhin Flugblätter und Artikel. Ende Oktober 1916 kam Rosa auf die Festung Wronke in Posen. Während dieser Zeit stand sie in regelmäßigem Briefwechsel mit Hans Diefenbach. Dieser alte Freund half ihr durch seine Briefe, die einsame Zeit im Gefängnis zu überstehen. Im Juli 1917 wurde sie in nach Breslau in einen düsteren Bau verlegt, wo sie wenig später erfuhr, dass Hans Diefenbach in der Nacht vom 24. Auf den 25. Oktober 1917 von einer Granate zerrissen wurde. In seinem Testament hinterließ er ihr einen Teil seines Vermögens. Rosa Luxemburg führte, inspirierte und organisierte die Revolutionäre aus dem Gefängnis heraus und hielt die Fahne des internationalen Sozialismus hoch.
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